Digitaler Tachograph

Digitale Tachographen werden seit Mai 2006 in Neufahrzeugen ab 3,5to (bzw. mit mehr als 9 Plätzen) verbaut und dienen in erster Linie der Aufzeichnung und dem Nachweis von Lenk-, Ruhe-, Arbeits- und Bereitschaftszeiten im Güter- und Personenverkehr. Das die Geräte vorrangig Geschwindigkeiten speichern und überwachen ist falsch. Zwar wird die Geschwindigkeit detailliert erfasst, jedoch nur in seltenen Fällen von den Kontrollorganen auch angefordert.

Digitale Tachographen haben die „gute, alte“ Diagrammscheibe so gut wie abgelöst. In 2015 ist sie nur noch in weniger als 20% der nachweispflichtigen Fahrzeuge zu finden ist. Durch den Wechsel vom analogen zum digitalen Kontrollgerät sollen Manipulationen verhindert bzw. leichter erkannt und Kontrollen durch zuständige Behörden und verantwortliche Personen erleichtert werden.

Neben dem Tachographen selbst, besitzt der Fahrer eine personenbezogene Fahrerkarte und der Unternehmer eine Unternehmenskarte. Verbunden mit dem digitalen System sind rechtliche Vorgaben und erhebliche organisatorische Strukturen im Unternehmen. Das gilt nicht nur für große Flotten, sondern auch für Kleinstunternehmen mit bspw. nur
einem Transporter.

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